OCEAN NIGHTS
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Laufzeit: 26 Minuten; 4:3 Widescreen; Französische Wettbewerbsversion!
Sprachen: Francaise/Deutsch/English/Nederlands/Ruski
Der inzwischen mehrfach international
ausgezeichnete Kunstfilm brilliert mit seinen excellenten Nahaufnahmen
und
dem künstlerischen Spiel zwischen Bild und Klang. Erleben Sie
spannende Tauchgänge mit fantastischen Aufnahmen
aus 4 verschiedenen
Destinationen: Indischer Ozean, Andamanensee, Banda See - Indonesien
und das Roten Meer.
OCEAN NIGHTS - Der international ausgezeichnete Kunstfilm über das Nachttauchen:
Palme d´Or 2006 (B Group) - Festival mondial de l´image sous marine, Antibes (France)
Goldmedaille - Pelagos, Rom (Italy)
Silbermedaille - Nelos, Antwerpen (Belgien)
Silbermedaille - 3rd Eastern Mediterranean International Underwater Film Festival (Zypern)
3rd Golden Dolphin "Best Underwater Animal Film" - Golden Dolphin International Filmfestival, Moskau
Best Music Video - 30th International Wildlife Film Festival, Montana (USA)
WRACKS - Zeitzeugen vergangener Epochen . . .

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Laufzeit: 40 Minuten; 16:9 Pal-Farbe; Deutsch/English
Kamera: Oliver Kirsch/Andreas Schumacher
Schnitt: Andreas Schumacher/Mieke Vulsteke
Musik: bluespine.de
ÄGYPTEN:
Numidia
Aida
Thistlegorm
Kingston
Salem Express
Tienstin (Abu Galawa)
BODENSEE:
Jura
King Cruiser
Boonsung
MALEDIVEN:
Filadhoo
Victory
British Loyalty
SPANIEN/BALEAREN:
Plataforma
FRANKREICH:
Rubis
(Bilder von oben nach unten: Rubis, Filadhoo, Plataforma, Togo, Rubis)
Inhaltsangabe:
Der Film wird durch einen kurzen Sprecherkommentar eingeleitet; vor jedem Wrack gibt es eine kurze schwarz/weiss Impression sowie ein Infobild zu Lage und Art des Wracks.
Die Produzenten haben bei diesem Film auf das Erfolgskonzept des Kunstfilms "Ocean Nights" gesetzt und lassen Bilder, Musik und Effekte für sich sprechen.
Kommentar von Michael Goldschmidt - Chefredaktion Unterwasserwelt.de
Manche ängstigen sich davor, für viele ist es ein Tauchgang – Highlight schlechthin, ein Wrack. Viele bekannte Relikte maritimer Katastrophen liegen in für Sporttaucher erreichbaren Tiefen und gehören auf den Malediven oder im Roten Meer zum Standardangebot von Tauchausfahrten oder Safaris. Oliver Kirsch besuchte weltweit 17 Schauplätze von Schiffsuntergängen und spielte zu den Szenen seiner Kamerabeobachtungen die Musik seiner parallel erschienenen Audio-CD ein.
Tauchen Sie, dann kennen Sie die meisten der wortlos und nur durch Videoszenen charakterisierten Zeitzeugen vergangener Epochen zumindest dem Namen nach, das eine oder andere vielleicht auch von persönlichen Besuchen. Natürlich fehlt eine Thistlegorm nicht, die seit ihrer Wiederentdeckung in den 80er Jahren einen ungebremsten Taucheransturm erlebt, unter dessen Auswirkungen sie sich langsam aber sicher aufzulösen scheint. Man muss schon sehr früh an ihrer letzten Ruhestätte sein, um den imposanten Rumpf frei von unzähligen Blasenketten zu erleben, die an der Substanz nagend aus allen Ritzen quellen.
Eine Salem Express, der auf der Seite liegende Klassiker auf ebenem Sandgrund, 20, 30 Meter tief, gehört zum szenischen Repertoir wie eine Rosalie Moller, die sich häufig mit starker Strömung die Besucher vom Leib hält.
Rotes Meer, Thailand, Malediven, Mittelmeer und der Bodensee bilden die Schauplätze konvertierter technischer Produkte, die nun der Natur neue Lebensgrundlagen bieten und mit bizarrem Bewuchs von Korallen, Algen oder einem Leintuch aus Sediment eine Veränderung erfahren, die schön und sentimental zugleich erscheint.
Die JURA im Bodensee fällt in dem überwiegend tropischen Sammelsurium der anderen 16 Schauplätze völlig aus dem Rahmen, bleibt sie doch den Tauchern für einen Abstieg vorbehalten, die dafür die notwendige Erfahrung und Ausrüstung mitbringen, sonst wird ein Abstieg in eiskalte und lichtlose Tiefen zum gefährlichen Pokerspiel mit ungewissem Ausgang.
Oliver Kirsch verzichtet auf belehrende Texte im Hintergrund, die Schauplätze trennende Schwarz – Weiß – Szenen und Schrifteinblendungen leiten über, vermitteln die wichtigsten Infos.
Wieder ein Kunstfilm aus der Werkstatt des Bild- und Tonkünstlers, ein Ausflug in dessen Archiv. Keine Neuproduktion mit großem Stab, eine Handkamera fängt ein, was man selbst erleben könnte oder auch schon erlebt hat. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, kein Wrack spiegelt sich erschöpfend in seiner gesamten Vielfalt wieder, es sind Blicke, Augenblicke, flüchtig im Moment der Erfahrung, konserviert durch Optik und Aufzeichnungstechnik. Momentaufnahmen eines Besuchs.
Wer einen belehrenden Film sucht, der wäre enttäuscht, wer sich einfach quer durch die Welt der von Sporttauchern erreichbaren Wrackspots treiben lassen will, findet in diesem Film seine Zerstreuung.
Im Hintergrund untermalt die Musik der CD „Mare Nostrum“ die Bilder, die Oliver Kirsch nahezu zeitgleich herausgebracht hat und gibt den Kompositionen ein Gesicht.
Wie immer man es als Künstler auch macht, man macht es falsch... in den Augen derer, die es immer besser wissen. Die wenigen Schwarz – Weiß – Szenen, ein Impuls in die richtige Richtung, denn Wracks sind eigentlich keine niedlichen Installationen einer Disney – Produktion, bis auf wenige gezielt versenkte Objekte sind sie die sichtbaren Hinterlassenschaften von Katastrophen, die Leben, Hab und Gut nahmen. Mehr Schwarz – Weiß hätte uns sogar gut gefallen.